Isopathische Therapie der Humanbiologie

Die immunbiologische und isopathische Therapie der Humanbiologie ist ein ganzheitlich-medizinisches Naturheilverfahren, das jederzeit ergänzend zu anderen Therapieverfahren angewendet werden kann. Zum Einsatz kommen Bestandteile von harmlosen Bakterien und Schimmelpilzen in einer homöopathischen Verdünnung. Die Anwendungsgebiete sind vielfältig und beruhen auf der Erkenntnis der regulatorischen und immunologischen Mechanismen im Organismus.

Grundlagen der isopathischen Therapie

Die immunbiologische und isopathische Therapie ist eine individuelle Behandlungsmethode, die die Anpassung der Behandlung an die jeweils vorliegende Erkrankung, deren Stadium und Schwere sowie die Orientierung an dem Allgemeinzustand des Patienten erfordert.

Ende der 30er Jahre wurde mit der Herstellung und Entwicklung immunbiologisch wirksamer Heilmittel begonnen. Die Präparate entstanden auf der Grundlage bakteriologischer Forschungen und Studien zum Krebsproblem.

In der Zeit des Ersten Weltkrieges konnte ein Biologe der Humanbiologie zeigen, dass sich Bakterien nicht ausschließlich durch Zweiteilung vermehren, sondern komplexe Entwicklungszyklen durchlaufen und einem Formenwandel unterliegen. Er hatte erkannt, dass primitives Leben bereits auf molekularer Ebene existiert, in Form von lebenden kolloidalen Kerneiweißen. Durch Zusammenlagerung dieser kleinsten lebenden Kerneiweiße entstünden die Vorstufen der Bakterienkerne. Er bezeichnete die Gruppe dieser Kerneiweiße als „Chondrite“. Sie steuerten den Aufbau und die Entwicklung der Bakterien- und Zellkerne zu immer komplexer werdenden Kern- und Zelleinheiten. Nicht die Zelle sei daher die kleinste biologische Einheit der belebten Materie, sie sei bereits ein Staatengebilde, bestehend aus kleinsten elementaren lebensfähigen Einheiten, die sich nach dem Untergang der Zelle zu autonomen Mikroorganismen entwickelten. Dass es sich bei den Chondriten tatsächlich um lebende Strukturen handelt, wurde durch Isolation und Anzucht bewiesen; die Chondrite vermehrten sich aus sich selbst heraus und verfügten über einen primitiven Stoffwechsel.

Auch der Mensch lebt in Symbiose mit Mikroorganismen, ohne die ein gesundes Leben nicht möglich ist. Aber nicht nur auf der Haut und im Darm sind diese Mikroorganismen angesiedelt, auch das Blut beherberge einen winzigen Mikroorganismus, der eine Reihe physiologischer Funktionen im Organismus erfülle und an den Gerinnungsvorgängen im Blut beteiligt sei. Dieser Mikroorganismus sei von den Hämatologen aufgrund seiner Winzigkeit allgemein übersehen worden.

Als Zoologe betrachtete er diesen Mikroorganismus als einen „Ursymbionten“ des Säugetierorganismus‘ und gab ihm den Namen „Endobiont“. Der Endobiont sei ein einzigartiger komplexer Mikroorganismus, der in verschiedenen Lebensphasen und Entwicklungsformen im Organismus auftrete. Der Gesamtkreislauf der Erscheinungsformen des Endobionten erstrecke sich über eine Primitivphase (Chondrit) – eine Bakterienphase – und eine Schimmelphase. Im Laufe des Lebens und aufgrund einer Vielzahl äußerer Einwirkungen könne der Endobiont parasitäre Eigenschaften erwerben und in allen Geweben in seinen verschiedenen Erscheinungsformen Krankheiten hervorrufen. Er sei verantwortlich für einen ganzen Komplex chronischer und degenerativer Erkrankungen, deren Ätiologie der medizinischen Wissenschaft bis heute nicht bekannt ist.

Wie alles in der Natur, so unterliege auch die Entwicklung des Endobionten einem Regulationsmechanismus. Zitat des chinesischen Weisen Lao Tse, der vor 2500 Jahren für dieses Regulationsprinzip der Natur folgende Worte fand: „Wenn die Dinge zur völligen Entfaltung gelangt sind, kehrt ein jedes zu seinem Ursprunge zurück.“

Der Biologe der Humanbiologie erkannte in den Kerneiweißen, die er mit den Oberbegriff „Chondrite“ bezeichnet hatte, die regulatorisch wirksamen Einheiten, die die höher entwickelten Erscheinungsformen des endogenen Krankheitserregers abzubauen in der Lage seien.

Dieses Regulationsprinzip machte er sich bei der Entwicklung seiner isopathischen Präparate zu Nutze.